International erfolgreiche Woche für HSV-Kraftsportler

Gleich zwei kraftsportliche Leckerbissen standen diese Woche am Programm: die Europameisterschaften der Masters im Gewichtheben in Ungarn und die Weltmeisterschaften im Bankdrücken in Dänemark. Und beide ließen wir uns so richtig schmecken…

Den Auftakt am Samstag machte der mittlerweile 75 Jahre reife Fritz Steiner, Papa von Olympiasieger Matthias. Optimal gecoacht und taktisch eingestellt von Poldi Höller setzte sich Fritz gegenüber seinem härtesten Konkurrenten, dem Russen Aleksander Frolov, in einem spannenden Fight dank des geringeren Körpergewichts durch und holte Gold.

Tags darauf war Ladys Day – der Tag für unsere Susanne Menda. Und auch sie konnte mit Jürgen Pikola auf einen taktisch ausgefuchsten Betreuer zurückgreifen. Was nötig war, denn die Irin Lucinda Moore-Fox präsentierte sich als ebenbürtige Gegnerin. In einem nicht minder packenden Zweikampf setzte sich auch Susanne bei gleicher (und zugleich persönlicher Best-) Leistung durch ihr geringeres Körpergewicht durch. Nach 1997 und langen Jahren der sportlichen Pause bedeutete dies das zweite EM-Gold für Susanne.

Poldi Höller, der am Montag die Wettkampftreppe betrat, halfen hingegen auch die besten Strategien nichts. Gegen den starken Israeli Endre Holczer war einfach kein Kraut gewachsen. Mit einer soliden Leistung sicherte Poldi seinen 2. Platz gegenüber zwei Polen ab und holte Silber. Bei mittlerweile 11 internationalen Starts (WM, World Masters Games, EM, Europacup) war dies das 11. Edelmetall für Poldi – Respekt!

2 x Gold, 1 x Silber – damit trugen wir unser Scherflein zu einem herausragenden österreichischen Gesamtergebnis bei: 6 Damen und 11 Männer holten insgesamt 7 x Gold, 5 x Silber und 5 x Bronze!

Gleichzeitig fand im dänischen Rodby die Weltmeisterschaft im Bankdrücken statt, bei der unser Andreas Frasl mit dem österreichischen Nationalteam im Einsatz war. Obwohl selbst nur 61,84 kg leicht, während seine Konkurrenten zwischen 64,56 und 65,67 kg wogen, setzte Andreas in seinem ersten Versuch mit 175 kg gleich eine internationale Top-Leistung in die Wertung. Leider wurden ihm dann der Zweit- und Drittversuch auf 185 kg, die den 4. Platz bedeutet hätten, zweimal schlecht gegeben. So blieb in einem Startfeld mit extrem hohem Leistungsniveau ein hervorragender 5. Platz und die Erkenntnis, jetzt ein bisschen Gewicht zuzulegen, um den Mitbewerbern in Zukunft noch mehr einheizen zu können.

Österreichs Bilanz bei der Masters-EM
Ergebnisse EM 2014.pdf
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