Grandioses Debüt: WKG Langenlebarn/Gitti-City drittstärkste Mannschaft Österreichs!

Mehr als wir erwarten durften: mit Jahresbestleistung holte sich das junge Bundesliga-Team der WKG Langenlebarn/Gitti-City Stockerau den zweiten Platz im Finalkampf, was in der Endtabelle den stolzen 3. Rang ergab …

Es hatte schon etwas Visionäres, als die beiden Vereinsverantwortlichen Stefan Weindl (HSV Langenlebarn) und Andreas Leister (FAC Gitti-City Stockerau) Ende letzten Jahres beschlossen, ihre Kräfte in der Nachwuchsarbeit zu bündeln, um ein reines Jugendteam – alle Athleten sind zwischen 14 und 23 Jahre jung – in die Bundesliga zu führen. Ziel war es, den einen oder anderen Kontrahenten hinter sich zu lassen, Erfahrungen zu sammeln und innerhalb von drei bis vier Jahren zu einem Titelanwärter zu reifen. Dass sich die Burschen aber gleich im Premierenjahr so ins Zeug legen und eine derart enorme Entwicklung zeigen, die ihnen hinter den Großmächten Vöest Linz und Ranshofen den dritten Platz in der Bundesliga bescherte, war nicht abzusehen…

Dabei liefen die Vorbereitungen auf das Finale und der Wettkampf selbst alles andere als optimal. Marcel Pöttinger kam aufgrund eines Grenzeinsatzes mit dem Bundesheer kaum zum Trainieren (umso beachtlicher seine Leistung). Vorzeigeathlet und Nummer Eins im Team, Philipp Forster, quälte sich nach harten Trainingswochen mit einer Überreizung des Rückenstreckeransatzes (während er diese im Reißen mit starken 150 kg noch überwinden konnte, musste er im Stoßen von schweren Lasten Abstand nehmen). Florian Doppler, in der Form seines Lebens, verletzte sich im Stoßen an der neuen persönlichen Rekordmarke von 143 kg am rechten Knie.

Ausgezeichnet lief es hingegen bei den beiden anderen: Maximilian Moldaschl mit vier (87 kg Reißen, 110 kg Stoßen, 197 kg Zweikampf und 262,13 Punkte) und Florian Koch mit drei (135 kg Reißen, 285 kg Zweikampf, 331,46 Punkte) neuen Bestleistungen begeisterten das Publikum mit ihrer Technik, Kraft und Dynamik – beide gehören zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten Österreichs.

In Summe ergaben die Leistungen eine neue Jahresbestmarke von 1.526,76 Punkten, wodurch uns mit Rang 2 im Finalkampf selbst die Revanche für die Heimniederlage gegen WSV/ATSV Ranshofen gelang (Sieger: Vöest Linz). In der Bundesliga-Gesamtwertung durften sich die Athleten über die verdiente Bronze-Medaille freuen. Und da „nach dem Wettkampf“ immer auch ein „Vor dem Wettkampf“ bedeutet, richten wir den Blick bereits auf nächstes Jahr. Mal sehen, wie die anderen Bundesliga-Teams aufrüsten und wie wir uns dann schlagen werden…

Bundesliga: Tabelle Endstand
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Einzelleistungen im Finale
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