HSV-Gewichtheber international top

Gleich zwei internationale Großereignisse innerhalb von nur einer Woche standen am Gewichtheber-Programm – mit gewichtiger Beteiligung von HSV-Athleten, die ihre Kadernominierung eindrucksvoll bestätigten…

Beim European Union Weightlifting Cup auf Malta kämpften mittlerweile zum dritten Mal jeweils sechs Nachwuchsathleten eines EU-Mitgliedslandes um den Sieg in der Teamwertung – je ein Mädchen und ein Bursche in den Altersklassen U15, U17 und U20.

Die stärkste Leistung im Team Austria erbrachte HSV-Leihathlet Florian Koch, der bei den U20-Burschen mit neuen persönlichen Bestleistungen von 140 kg Reißen und 161 kg Stoßen erstmals die 300 kg Zweikampf-Marke überbot und in seiner Altersklasse Silber holte.

Ebenfalls blendend in Form zeigte sich „Mad Max“ Aflenzer. Er kam bis auf 1 kg an seine eigene Rekordmarke heran und wurde in einem top besetzten Teilnehmerfeld guter 8. bei den U17-Burschen. Beiden trugen maßgeblich zur sensationellen Team-Bronzemedaille hinter Polen und Italien bei.

Schwester Freija Aflenzer ging eine Woche später in Landshut beim Internationalen Alpen-Cup an den Start, wo sie als 11-Jährige in einer Wertungsgruppe von Mädchen bis 14 Jahren naturgemäß einen schweren Stand hatte. In ihrer gewohnt unbekümmerten Art machte sie das Beste daraus: sechs gültige Versuche und neue Bestleistungen mit 33 kg Reißen und 41 kg Stoßen. Damit schaffte sie sogar den Sprung aufs Stockerl und holte sich eine völlig verdiente Bronzemedaille.

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