Athletik-Akademie Tulln

Projekt-Hintergrund und Motivation

Die noch in unseren Köpfen sitzende Assoziation von Jugend mit natürlichem Bewegungsdrang und überschäumender Bewegungsfreude ist überholt. Die Ursachen dafür kennen wir nur zu gut:

Bewegungsarmut

Fernsehen, Internet, Computer-Spiele, steigende Anforderungen der Schulen mit langen Zeiten des Sitzens … Während sich Volksschulkinder in den 1970er-Jahren noch 3-4 Stunden pro Tag bewegten, sind es heute nur noch ca. 60 Minuten. Mangelnde Bewegung lässt aber bekanntlich die Muskeln erschlaffen, ihre Stützfunktion für das Knochengerüst versagt. So klagen bereits unsere Jüngsten immer öfter über Verspannungen im Rücken …

Übergewicht

Zählt man zu wenig Bewegung und zu viel Fast Food, Snacks und unausgewogene Ernährung zusammen, muss Übergewicht herauskommen.

44 % (!) aller 10- bis 12-Jährigen sind aktuell zu dick (mit einem Körperfett-Anteil von mehr als 20 %) oder gar fettsüchtig. Das Fatale daran: die betroffenen Kinder bewegen sich jetzt noch weniger, weil sie schon bei kleinsten Bewegungen ins Schwitzen geraten und außer Atem kommen. Ein Teufelskreis hat begonnen …

Bewegungsstörungen

Eine schwache Stütz-Muskulatur und zu viel Gewicht, das getragen werden muss, führt zwangsläufig zu Haltungsschäden. Bereits 30-40 % der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen leiden heute unter Fehlhaltungen, orthopädischen Auffälligkeiten und Koordinations-Schwächen: laut einer bayerischen Studie können 12 % der 5- und 6-Jährigen noch nicht einmal auf einem Bein stehen und hüpfen …

Leistungsschwächen & Verhaltensauffälligkeiten

Fehlt ausreichende Bewegung, leidet auch die Durchblutung und damit die Sauerstoff-Versorgung des Gehirns. Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sinken. Wie viele Lehrer bestätigen, sind immer mehr Kinder und Jugendliche emotional unausgeglichen und verhalten sich zunehmend aggressiv

 

Auf der anderen Seite trägt das richtige Maß an Bewegung dazu bei:

  • gesund abzunehmen, Körperfett zu reduzieren und die Figur auf natürliche Weise zu formen (positives Körper-Management)
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  • den Stütz- und Bewegungsapparat zu kräftigen und für stabilere Knochen zu sorgen (Osteoporose-Prophylaxe)
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  • die Gelenke zu schützen, zu entlasten und besser zu versorgen
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  • eine bessere Körperhaltung zu bekommen und motorische Dysbalancen auszugleichen
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  • Durchblutung, Sauerstoff-Versorgung, Stoffwechsel und Energie-Bereitstellung zu verbessern
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  • Erschöpfungs- (z. B. Burn-out) und psychischen Syndromen vorzubeugen
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  • nach Erkrankungen, Unfällen oder Verletzungen schneller zu genesen

 

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